Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie

Diese Richtlinie erläutert die Bedingungen für Rücksendungen, Erstattungen und mögliche Umtauschvorgänge. Sie ergänzt die gesetzlichen Verbraucherrechte und ist gemeinsam mit der Widerrufsbelehrung sowie den AGB zu lesen.


1. Gesetzliches Widerrufsrecht

Verbraucher verfügen bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich über ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn Tagen.

Innerhalb dieser Frist kann der Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen werden, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Ausführliche Informationen zu Fristen, Voraussetzungen und den Rechtsfolgen eines Widerrufs finden Sie in der Widerrufsbelehrung.


2. Freiwillige Rückgabemöglichkeit

Zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht kann für Verbraucher eine freiwillige Rückgabe innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ware möglich sein.

Damit eine Rücksendung geprüft werden kann, sollte sich der Artikel möglichst in einem Zustand befinden, der eine Weiterverwendung oder erneute Lagerung ermöglicht.

Insbesondere wird empfohlen, dass:

  • die Ware vollständig zurückgesendet wird,

  • Zubehör, Montageelemente und sonstige Bestandteile vorhanden sind,

  • keine außergewöhnlichen Beschädigungen vorliegen,

  • die Originalverpackung nach Möglichkeit aufbewahrt wurde.

Eine übliche Prüfung der Eigenschaften, Beschaffenheit und Funktion der Ware bleibt hiervon unberührt.


3. Artikel mit eingeschränkter Rückgabemöglichkeit

Bestimmte Waren können aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder ihrer Beschaffenheit von einer Rückgabe ausgeschlossen sein.

Dies kann insbesondere auf folgende Produkte zutreffen:

  • Artikel mit deutlichen Gebrauchsspuren oder Beschädigungen,

  • individuell angefertigte oder personalisierte Waren,

  • Produkte, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nach Öffnung nicht zur Rückgabe geeignet sind,

  • bereits montierte, veränderte oder dauerhaft installierte Artikel,

  • Waren, deren Wiederverkauf aufgrund des Zustands nicht mehr möglich oder nur erheblich eingeschränkt ist.

Ob eine Rückgabe möglich ist, wird stets unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände sowie der geltenden gesetzlichen Bestimmungen beurteilt.


4. Rücksendung anmelden

Vor einer Rücksendung empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice.

Für eine schnellere Bearbeitung können folgende Angaben hilfreich sein:

  • Bestellnummer

  • Name des Bestellers

  • betroffener Artikel

  • Beschreibung des Anliegens

  • aussagekräftige Fotos, sofern ein Produktmangel oder Transportschaden vorliegt

Kontakt

livavelo

4917 Pebble Beach Dr #C
Raleigh, NC 27616
USA

E-Mail: admin@livavelo.com

Telefon: +1 (585) 203-2101

Vor dem Versand einer Rücksendung können zusätzliche Hinweise oder Informationen zur weiteren Vorgehensweise bereitgestellt werden.


5. Kosten der Rücksendung

Rücksendungen im Rahmen des gesetzlichen Widerrufs

  • Wird das gesetzliche Widerrufsrecht wirksam ausgeübt, gelten die in der Widerrufsbelehrung beschriebenen Regelungen zu Rücksendungen und Kostentragung.

Freiwillige Rückgaben außerhalb des Widerrufsrechts

  • Bei Rückgaben, die außerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts erfolgen, können die Rücksendekosten grundsätzlich vom Kunden getragen werden.

  • Liegt der Grund der Rücksendung beispielsweise in einer fehlerhaften Lieferung, einem beschädigten Artikel oder einem nachweisbaren Versandproblem, kann eine andere Kostenregelung geprüft werden.


6. Beschädigte oder falsch gelieferte Artikel

Nach Erhalt der Sendung empfiehlt es sich, Ware und Verpackung zeitnah zu kontrollieren.

Besondere Aufmerksamkeit sollte folgenden Punkten gelten:

  • sichtbare Transportschäden

  • fehlende Bestandteile

  • falsche Ausführungen oder Modelle

  • unvollständige Lieferungen

Für die Dokumentation möglicher Probleme kann es hilfreich sein,

  • Verpackungsmaterialien aufzubewahren,

  • Fotos des Zustands anzufertigen,

  • festgestellte Mängel möglichst zeitnah zu melden.

Diese Informationen erleichtern die Prüfung des jeweiligen Sachverhalts.


7. Rückerstattungen

Wird eine Rückzahlung veranlasst, erfolgt diese grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

Die Bearbeitung einer Erstattung kann insbesondere nach folgenden Ereignissen erfolgen:

  • Eingang der retournierten Ware,

  • Vorlage eines geeigneten Rücksendenachweises,

  • Abschluss der erforderlichen Prüfung.

Die tatsächliche Dauer bis zur Gutschrift hängt unter anderem von Zahlungsdienstleistern, Kreditkartenanbietern und Banken ab.

Hat eine Ware durch einen Umgang an Wert verloren, der über die übliche Prüfung von Eigenschaften und Funktionsweise hinausgeht, kann dies im gesetzlich zulässigen Rahmen bei der Berechnung des Erstattungsbetrages berücksichtigt werden.


8. Umtausch von Artikeln

Ein direkter Umtausch ist nicht in jedem Fall möglich, da sich Verfügbarkeiten und Lagerbestände laufend ändern können.

Wenn ein anderer Artikel, eine andere Ausführung oder eine alternative Variante gewünscht wird, kann in vielen Fällen folgender Ablauf sinnvoll sein:

  • Rückgabe des ursprünglich bestellten Produkts

  • Prüfung und gegebenenfalls Erstattung gemäß den geltenden Bedingungen

  • anschließende Aufgabe einer neuen Bestellung

Bei Lieferfehlern oder berechtigten Qualitätsbeanstandungen kann der Kundenservice individuelle Lösungsmöglichkeiten prüfen.


9. Nicht zustellbare oder verweigerte Sendungen

Wird eine Sendung aus Gründen zurückgeführt, die dem Empfänger zuzurechnen sind, können tatsächlich entstandene Kosten berücksichtigt werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Hierzu können beispielsweise gehören:

  • unvollständige oder fehlerhafte Adressangaben

  • wiederholte erfolglose Zustellversuche

  • fehlende Erreichbarkeit des Empfängers

  • unbegründete Annahmeverweigerung

Eventuelle Versand-, Rückführungs- oder Bearbeitungskosten können dabei in die abschließende Erstattungsberechnung einfließen.


10. Gesetzliche Verbraucherrechte

Diese Richtlinie schränkt keine zwingenden gesetzlichen Rechte ein.

Insbesondere bleiben unberührt:

  • das gesetzliche Widerrufsrecht,

  • gesetzliche Gewährleistungsansprüche,

  • sonstige zwingende Verbraucherrechte nach anwendbarem Recht.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Richtlinie mit zwingenden gesetzlichen Vorschriften kollidieren, gehen die jeweiligen gesetzlichen Regelungen vor.

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